BIOGRAFIE

Silvia Hollweg schafft abstrakte Gemälde, die von Emotionen und der Welt um sie herum inspiriert sind.

Ihre Arbeit wird oft als traumhaft oder ätherisch beschrieben: es ruft beim Betrachter Emotionen hervor, die sie in ein anderes Universum transportieren können.

Ihre Inspiration kommt in vielen Formen: von der wunderschönen Landschaft aus ihrem Geburtsland Venezuela oder von den vielen Orten auf der ganzen Welt, in denen sie gelebt und gereist ist. Oder einfach aus einer Erinnerung oder einem Gefühl, die ihr in den Sinn kommt… In ihrer Arbeit erkennt sie tiefgreifende Verbindungen zur Natur und fasst organische Formen, Linien und Texturen zusammen mit der Farbpalette der Natur ein, die zum Nachdenken einlädt.

Jedes Kunstwerk ist durch lebendige Farbwaschungen und natürliche Formen, die zusammengefügt sind, gekennzeichnet. Es ist ein Dialog der Vernetzung von Landschaft, Objekten und Menschen.

Silvia ist eine in Caracas (Venezuela) geborene deutsche Künstlerin und hat einen Bachelor of Fine Arts-Abschluss von der Tufts University und The School of the Museum of Fine Arts in Boston.

 

STATEMENT

Meine Arbeit ist eine visuelle Erzählung meiner Verbindung zur Unterwasserwelt in Venezuela, den Bergen und Seen in den deutschen und österreichischen Alpen, der Erde und dem Universum und der dynamischen Evolution der natürlichen Welt.

Fasziniert von der unvorhersehbaren Natur von Kunstmedium wie Acryl, Aquarell, Tusche und Gouache, verliere ich mich dabei sehr gerne und habe nicht immer die Kontrolle über das Ergebnis.

Ich arbeite intuitiv und spontan an verschiedenen Kompositionen eines Werkes. Ich bemühe mich, meine eigene Interpretation des Lebens der Natur zu offenbaren. Ich kombiniere die zufälligen Techniquen der Malerei mit unkontrollierten, absichtlichen Markierungen, um jede Form in meiner Arbeit zu beschreiben. Viele davon wirken oft wässerig, blumig oder pflanzenartig.

Die Leinwände setzen sich aus organischen Formen zusammen, die sich aus den in der Natur vorkommenden Formen ableiten, aber letztendlich sind die Bilder eine visuelle Aufzeichnung eines ungeplanten Dialogs zwischen der Leinwand und mir. Die Markierungen bilden zusammen eine visuelle Sprache, die für jeden Betrachter einzigartig ist. Ich positioniere diese Formen vor einem blassen oder schwarzen Hintergrund, der auf den ersten Blick wie ein negativer Raum erscheint, aber tatsächlich eine bebaute Fläche ist, die bei näherer Betrachtung die Geschichte der Farbschichten enthüllt. Es ist weder die Form noch der Hintergrund, den ich in meiner Arbeit erforsche, sondern die Beziehung zwischen den beiden.

Der Raum wird durch die Spannung von Positiv und Negativ gedrückt und gezogen. Die Dynamik der Kompositionen dreht oder wellt sich im Rahmen der Leinwand. Ich kann sagen, dass ich in meiner Arbeit eine gewisse Beziehung zwischen dem physischen und dem psychologischen Raum ansehe, aber mein Ansatz ist bequemer, intuitiver und persönlicher als zerebral. Das Ergebnis dieser visuellen Untersuchung – das Gemälde – spiegelt diesen Prozess wider. Ich bin am meisten daran interessiert, einzigartige Erfahrungen – Momentaufnahmen – aus den endlosen Zyklen des Wachstums und des Verfalls des Lebens zu extrahieren und die universellen Welten der Natur und die menschliche Dynamik in Orte des privaten Wissens umzuwandeln.

 

“Meine Bilder zeigen meine Interpretation der Welt: die ephemere Schönheit der Natur.”

– Silvia Hollweg